vhs.spezialOnline-Veranstaltungen für zuhause

Im Rahmen von vhs.wissen live bietet die VHS Erding verschiedene Online-Veranstaltungen an. Wenn Sie von zuhause aus an diesen Vorträgen teilnehmen wollen, rufen Sie uns an unter Tel. 04941 9580-0 oder senden uns eine E-Mail an info@kvhs-aurich.de. Wir lassen Ihnen dann rechtzeitig einen Link zukommen, über den sie an einem Webinar teilnehmen können. Alternativ können Sie über den unter der Veranstaltung angegebenen Link zum Webinar gelangen.

#WirBleibenZuhause #stayathome #wissenteilen #zusammenlebenzusammenhalten

Montag, 23.03.2020, 19:30 Uhr

Kommunikation in Zeiten der Krise

Die Corona-Pandemie zeigt uns gerade auf, wie Kommunikation in Zeiten der Krise schnell in völlig verschiedene Richtungen laufen kann – und was das für Folgen hat. Kaum gehen bestimmte Botschaften in Messenger-Diensten viral, führen sie zu Hamsterkäufen. TV-Ansprachen von Politikern verursachen das Gegenteil von dem, was mit ihnen bewirkt werden soll: Sie verunsichern die Bevölkerung! Warnende Appelle werden von vielen ignoriert, umgekehrt aber auch beruhigende Informationen oft nicht mehr wahrgenommen.

Dirk von Gehlen ist Leiter der SocialMedia/Innovations-Abteilung der Süddeutschen Zeitung. Er erklärt uns die Mechanismen und konkreten Konsequenzen von Kommunikation – und warum wir uns manchmal so leicht täuschen lassen.

Mittwoch, 25.03.2020, 19:30 Uhr

Gibt es Gott und wenn ja, warum lässt er Unschuldige sterben? Die Theodizee Frage aus philosophischer Perspektive

Ist die Corona-Epidemie ein (weiterer) Beweis dafür, dass kein Gott existiert? Was könnte ein angeblich allmächtiges und moralisch vollkommenes Wesen mit solchen Katastrophen bezwecken? Sind sie das unvermeidliche Nebenprodukt einer an sich guten Schöpfung? Eine Strafe? Sollen sie Menschen eine Gelegenheit bieten, sich zu bewähren? Steckt ein bestimmter Plan dahinter, dass es manche Personen härter trifft als andere? Oder ist das Zufall?

Viele Theologen halten es für moralisch vermessen oder gar unanständig, solche Fragen überhaupt zu stellen. Doch wie können wir ohne den Versuch einer Antwort am Bild eines liebenden Gottes festhalten? Handelt es sich bei dem genannten Bild am Ende nur um eine mehr oder weniger tröstliche Fiktion?

Andere religiöse Autoren verabschieden sich angesichts des geschilderten, sog. Theodizee-Problems von der Vorstellung eines im herkömmlichen Sinne allmächtigen Gottes. Laut ihnen KANN Gott dem Corona-Virus keinen Einhalt gebieten. Doch lässt sich auf einen derart "schwachen" Gott noch hoffen? Kann er den Tod überwinden, Gerechtigkeit herstellen, "uns erlösen"?

Christian Weidemann war u.a. Universitätsassistent am Institut für Christliche Philosophie Innsbruck, Mitarbeiter am Zentrum für Wissenschaftstheorie Münster, am Kirchenhistorischen Seminar der ev.-theol. Fakultät Münster, sowie am Lehrstuhl für Philosophisch-Theologische Grenzfragen der kath.-theol. Fakultät Bochum. Er hat Aufsätze zur Wissenschaftstheorie (v.a. Kosmologie und Evolutionsbiologie), Religionsphilosophie, Handlungstheorie und Ethik veröffentlicht. Seine Dissertation Die Unverzichtbarkeit natürlicher Theologie (2007) wurde mit dem Karl Alber Preis ausgezeichnet.

Samstag, 28.3, 19:30 Uhr

Wie sollen wir handeln? Eine Einführung in die Ethik

Der Umgang mit der Verbreitung des Corona-Virus lässt sich mit gewohnten Maßstäben kaum noch bewerten. Anerkannte Prinzipien, mit denen wir in den verschiedenen Bereichen des Alltags problemlos ethische Fragestellungen beantworten können, helfen kaum noch weiter. Gibt es hinter diesen vertrauten Prinzipien noch allgemeinere Maßstäbe, die unser Handeln bewerten können? Der Vortrag erörtert verschiedene Antworten auf die Frage, was eine richtige Handlung ausmacht.

Dr. Matthias Hoesch lehrt Praktische Philosophie an der Universität Münster. Am Exzellenzcluster "Religion und Politik" in Münster leitet er ein Forschungsprojekt zur Migrationsethik.

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Sonntag, 29.3, 19:30 Uhr

Wie gefährlich ist Corona für die Wirtschaft?

Viele Geschäfte und Restaurants müssen schließen, bei Konzernen steht die Produktion still und Selbständige stehen kurz vor dem Ruin. Gleichzeitig suchen Supermarktfilialen und Online-Händler händeringend nach neuen Mitarbeitern. Die Folgen des Corona-Virus für die Wirtschaft sind gigantisch. Die aktuelle Situation zwingt die Politik dazu, Entscheidungen im Rekordtempo zu treffen und schnelle Hilfsmaßnahmen zuzusichern. Ein Überblick, wer die vielen Verlieren und wenigen Gewinner der Corona-Krise sind, wie sich Verbraucher derzeit verhalten sollten – und wie das Virus unsere Arbeitswelt dauerhaft verändern könnte.

Felicitas Wilke ist freie Journalistin und arbeitet unter anderem für das Wirtschaftsressort der Süddeutschen Zeitung, für ZEIT ONLINE und die Wirtschaftswoche. Sie hat BWL studiert und anschließend die Deutsche Journalistenschule in München besucht.

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