Kreisvolkshochschule Aurich
- Straße
- Oldersumer Str. 65-73
- Postleitzahl und Ort
- 26605 Aurich
-
-
- Telefon
- Tel.: 04941 9580-0
- Telefax
- Fax: 04941 9580-95
- E-Mail
- E-Mail: info@kvhs-aurich.de
Jüdische Friedhöfe in Leer, Emden und Aurich
Halbtagesexkursion
- Kursnummer:
- 420501
- Gebühr:
-
20,00 €
- Kursleitung:
-
,
- Veranstaltungsort:
- KVHS, Haus A, Busparkplatz, Aurich
- Kurstermin(e):
-
06.05.2012 (So.)
, 13:00 Uhr
(Einzeltermine einblenden)
-
06.05.2012, 13:00 Uhr - 18:00 Uhr
(Sonntag)
- Verbindlicher Anmeldeschluß:
- 20.04.2012
- Beschreibung:
- Bis in die NS-Zeit gab es in HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Ostfriesland" \\\\o "Geschichte der Juden in Ostfriesland" Ostfriesland 11 jüdische Gemeinden und eine Filiale der HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdische_Gemeinde_Norden" \\\\o "Jüdische Gemeinde Norden" Jüdischen Gemeinde Norden auf HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_auf_Norderney" \\\\o "Geschichte der Juden auf Norderney" Norderney. Von diesen wurden im Laufe der Jahrhunderte mindestens 18 Friedhöfe angelegt. Endgültig erstarb das jüdische Leben in Ostfriesland im Jahr 1941. Ungefähr 50 % der Juden in Ostfriesland wurden während des Holocaust von den Nationalsozialisten ermordet.
Um 1925 lebten in Leer ca. 300 Juden. Der jüdische Friedhof an der Groninger Straße umfasst 241 Gräber aus der Zeit von 1795 (ältester Grabstein) bis heute. Die letzte Beerdigung vor dem 2. Weltkrieg war im Jahre 1938.
Vor Beginn der NS-Zeit lebten ca. 700 Juden in Emden. Der heute noch vorhandene jüdische Friedhof an der Bollwerkstr. wurde 1703 angelegt. Auf ihm fanden etwa 800 Beisetzungen statt. Heute erinnert allein der idyllisch gelegene Friedhof mit seinen Grabsteinen und dem Denkmal für die Ermordeten an die Menschen jüdischen Glaubens, die einst in Emden gelebt haben.
Vor 1930 wohnten in Aurich ca. 400 Juden. Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in HYPERLINK "http://www.alemannia-judaica.de/norden_friedhof.htm" Norden beigesetzt. 1764 konnte die Auricher Gemeinde ein Grundstück zur Anlage eines Friedhofes an der Emder Str. erwerben. Der Friedhof wurde seit 1765 belegt.
1911 wurde das Grundstück durch Zukauf von angrenzenden Parzellen nahezu verdoppelt. Bis zum Ende der Gemeinde 1940 wurde der Friedhof belegt. Auf dem Friedhof sind ca. 350 Grabsteine vorhanden.
1998 und 2007 gab es noch einmal 2 Beisetzungen.
Bei einem Gang über die drei ausgewählten Friedhöfe werden die jeweiligen Unterschiede besonders erläutert sowie die jüdische Begräbnistradition und Symbole auf den Grabsteinen erklärt. Da von allen hebräischen Inschriften deutsche bzw. niederländische Übersetzungen vorliegen, können einzelne Grabsteine genauer dargestellt werden.
Legende:
genügend Plätze frei
wenige Plätze frei
ausgebucht (Warteliste möglich)
nicht online buchbar